Er streckte die Arme nach ihr aus und flüsterte: »Komm! Laß uns zum Bungalow gehen.«

»Warum nicht gleich hier? Oder in dem hohen Gras da drüben ?«

»Damit die Eingeborenen einen Schreck kriegen?«

Sie lachte, als er sie hochzog, und dann liefen sie über den Strand. »Du bist prüde! Ein richtiger Puritaner. Wer hätte das gedacht!«

Andrew führte sie in den malerischen, strohgedeckten Bungalow, in den sie tags zuvor eingezogen waren und der ihnen zehn Tage lang gehören würde.

»Wenn ich ein Puritaner bin, weil ich dich nicht mit den Ameisen und Krebsen teilen will, okay - dann bin ich eben einer.« Während er sprach, zog er seine Badehose aus.

Aber Celia war schneller als er. Sie hatte den Bikini bereits abgestreift und lag schon nackt und noch immer lachend im Bett.

Eine halbe Stunde später, als sie wieder am Strand waren, sagte Celia: »Wie gesagt, wir werden eine . . .«

». . . gute Ehe führen«, beendete Andrew den Satz. »Ich bin ganz deiner Meinung.«

»Und damit sie funktioniert, müssen wir beide zufrieden und ausgefüllt sein.«

Andrew lehnte sich zurück und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. »Völlig richtig.«

»Deshalb müssen wir Kinder haben.«

»Falls ich dir dabei behilflich sein kann, laß es mich . . .«

»Andrew! Bitte, sei ernst.«

»Kann ich nicht. Dazu bin ich viel zu glücklich.«

»Dann werde ich für uns beide ernst sein.«

»Wieviel Kinder?« fragte er. »Und wann?«

»Ich hab' darüber nachgedacht«, sagte Celia, »und ich glaube, wir sollten zwei haben - das erste so bald wie möglich, das zweite zwei Jahre später. Auf diese Weise hab' ich das Kinderkriegen hinter mir, bevor ich dreißig bin.«

»Wie schön«, sagte er. »Und alles so geordnet. Übrigens, hast du auch schon Pläne für deine alten Tage - nach dreißig, meine ich?«



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