
Die Eingangstür hinter ihm öffnete sich. Doug blickte sich um, als er den Riegel klicken hörte.
Trish steckte den Kopf hinter dem Fliegengitter hervor. »Was willst du zum Frühstück?«
Doug betrachtete ihre zerzauste Haarmähne und ihr verschlafenes Gesicht und lächelte. »Nichts. Ich hab keinen Hunger. Komm raus zu mir.«
Trish schüttelte den Kopf. »Nee, ist mir zu kalt. Sag schon, was möchtest du? Du kannst das Frühstück nicht auslassen, nur weil du Ferien hast. Es ist ...«
»... die wichtigste Mahlzeit des Tages«, beendete er den Satz für sie. »Ich weiß.«
»Wie wär's mit Toast? Oder Waffeln?«
Doug roch wieder das Frühstück im Nachbarhaus. »Eier«, sagte er. »Mit Speck.«
»Nichts da«, entgegnete Trish. »Es gibt Müsli und Weizentoast. Du hast in letzter Zeit genug fettes Essen verschlungen. Denk an dein Cholesterin.«
»Warum hast du mich dann überhaupt gefragt?«
»Eine Prüfung. Du bist durchgefallen.« Sie schloss die Gittertür. »Sobald du deine Zwiesprache mit Mutter Natur beendet hast, komm rein. Und mach die Tür zu. Es friert heute Morgen.«
Er lachte. »So kalt ist es auch wieder nicht.«
Doch Trish hatte die Tür schon geschlossen, und er stand allein auf der Veranda und blickte über die Ponderosa-Kiefern hinweg auf die felsigen Klippen der Hügelkette hinter der Stadt. Der dünne Rauchfaden des Lagerfeuers wurde vom Wind zerfasert und bildete nun einen grauen Streifen am meerblauen Himmel. Noch einmal nahm Doug einen tiefen Atemzug, hungrig nach dem Sommer, voller Verlangen, die köstliche Freiheit zu atmen. Doch irgendetwas hatte sich verändert: Die Brise trug einen bittersüßen Geruch heran, der Doug auf unbestimmte Weise vertraut war und ein seltsames Gefühl des Verlusts in ihm weckte, das er nicht zuordnen konnte.
