Die friedliche Stimmung verflog, und er wandte sich vom Geländer der Veranda ab. Ein Kolibri summte auf dem Weg zur Futterstelle neben dem Küchenfenster an seinem Kopf vorbei, als er das Haus betrat. Trish bereitete das Frühstück und schnitt Scheiben vom selbstgebackenen Brot ab. Auf Müsli hatte sie zu Dougs Erleichterung verzichtet, doch er sah eine offene Pappschachtel mit Haferbrei neben dem Topf auf dem Herd. Ein Krug Orangensaft stand auf der Anrichte. Trish blickte auf, als Doug ins Zimmer kam.

»Du könntest Billy wecken«, sagte sie.

»Lass den Jungen schlafen«, entgegnete Doug. »Es ist Ferienzeit.«

»Ich will nicht, dass er den ganzen Tag im Bett vertrödelt.«

»Es ist halb sieben.«

»Bring ihn einfach dazu, dass er aufsteht.«

Trish widmete sich wieder dem Brot und schnitt den runden Laib in gleichmäßig dünne Scheiben.

Doug stieg absichtlich laut die Treppe zum Dachgeschoss des Hauses hinauf und hoffte, dass seine polternden Schritte den Jungen weckten. Doch Billys Füße lugten noch unter der Decke am Kopfende des Bettes hervor, und sein Kopf auf dem Kissen am Fußende war zugedeckt. Doug stieg über Unterwäsche, Socken, Hemd und Hose hinweg, die über den Boden verstreut waren. Das Sonnenlicht fiel durch einen Spalt zwischen den grünen Vorhängen - ein Keil heller Strahlen, der die Poster von Rockstars und Sportlern an den Dachschrägen beleuchtete. Doug zog die Decke vom Kopf seines Sohnes. »Okay, du Penner, hoch mit dir.«

Billy stöhnte und griff nach der Decke, um sie sich wieder über den Kopf zu ziehen.

»Wie spät isses?«

»Fast neun.«

Ein Auge öffnete sich, um auf die Armbanduhr zu blinzeln, die an einem Band von der schrägen Decke über dem Bett hing. »Es ist erst sechs! Was soll der Scheiß?« Wieder griff er nach der Decke, diesmal aggressiver.



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