
Das Orchester spielte einen Tusch, und eine Schar von Jongleuren, Tänzern und Akrobaten kam in den Festsaal. Im freien Raum zwischen den Tischen zeigten sie dann ihre Künste.
Emsig kamen und gingen die Diener mit duftenden Speisen, die sie auf die Teller der Yill und der Terraner häuften. Andere schenkten hellrote Flüssigkeit in schlanke Gläser. Retief kostete das Essen. Er fand es vorzüglich.
Bei dem Lärm war jegliche Unterhaltung illusorisch, und so beschränkte sich der junge Diplomat darauf, ausgiebig zu essen und dem lustigen Treiben der Künstler zuzusehen.
* * *Aufatmend lehnte sich Retief zurück, als die Musiker eine Pause einlegten. Die letzten Teller wurden eben abgeräumt, und andere Diener schenkten Getränke aus.
Erschöpft bückten sich die Künstler nach den eckigen Münzen, die von den Speisenden in die Saalmitte geworfen wurden. Retief seufzte. Es war ein vortreffliches Festessen gewesen.
„Retief“, meldete sich Magnan nun zu Wort, da es im Vergleich zu dem Lärm der Musik still war. „Sie wollten mir etwas von Hundefutter erzählen.“
Retief sah ihn an. „Haben Sie das Ganze nicht durchschaut? Diese absichtlichen Beleidigungen, eine nach der anderen.“
„Beleidigungen? Moment mal, Retief. Sie sind unhöflich, diese Yill, das stimmt. Sie vertreten einem den Weg und so weiter. Aber Beleidigungen?“ Unsicher sah er Retief an.
„Sie pferchten uns in den Lagerschuppen für Gepäck, als wir ankamen. Dann transportierten sie uns in einem Wagen der Müllabfuhr.“
„Müllabfuhr?“
Retief nickte. „Dann ließen sie uns durch die Tür für Händler und Dienstboten herein und wiesen uns Zimmer im Personalflügel an. Zum Essen setzten sie uns an den letzten Tisch zu den Dienern, die nur grobe Arbeiten verrichten.“
„Sie müssen sich irren. Schließlich sind wir die Delegation der Erde. Selbstverständlich müssen diese Yill wissen, wie mächtig wir sind.“
