
„Kein Zweifel, Mister Magnan. Dennoch.“
Mit einem Beckenschlag leiteten die Musiker einen erneuten Angriff auf die Ohren ihrer Zuhörer ein, und sechs Yill sprangen in die Mitte des Raumes. Sie trugen Helme auf den Köpfen und begannen einen wilden Kriegstanz.
Magnan zupfte Retief am Ärmel, und seine Lippen bewegten sich. Aber Retief schüttelte den Kopf. Niemand konnte ein YillOrchester übertönen, das so richtig im Zuge war wie die Musiker jetzt. Der junge Diplomat kostete einen hellroten Wein und sah den Tanzenden zu.
Auf der Tanzfläche gab es ein Handgemenge. Zwei der Tänzer stolperten und fielen hin. Die anderen stoben davon, teilten sich wieder in Zweiergruppen, reizten einander und rasselten mit ihren stumpfen Säbeln. Schon fielen zwei weitere Yill verletzt zu Boden. Es war ein Tanz voller Gewalttätigkeit. Retief sah zu, sein Wein war vergessen.
Zwei Yill blieben übrig. Jetzt tanzten sie aufeinander zu, zogen sich zurück, wirbelten umeinander, drehten sich um die eigene Achse, hüpften hoch in die Luft und machten Finten und Scheinangriffe.
Und dann stolperte der eine, ging zu Boden, und der andere, ein Hüne, wandte sich ab, wirbelte zu den aufpeitschenden Klängen des Orchesters durch den Raum, und die Zuschauer bombardierten ihn mit Münzen.
Vor einem der Tische blieb er stehen und hob seinen Säbel. Dann schmetterte er seine Waffe auf die Tischplatte, daß die Gläser tanzten. Die Musik verstummte augenblicklich.
Der mit Spitzen und Schleifen gezierte Yill, vor dessen Platz der Tänzer stehengeblieben war, sprang mit einem Schrei auf und hob die geballte Faust. Sofort beugte der Tänzer den Kopf, spreizte die Hände über seinen Helm und tanzte weiter, sobald die Musik wieder lautstark einsetzte.
Der reichgeschmückte Yill winkte lässig mit der Hand, warf einige Münzen auf die Tanzfläche und setzte sich wieder.
