„Der Staatschef’, hörte Retief Magnan flüstern. „F’Kau- Kau-Kau, der Herrliche.“

„Ich hatte noch nicht einmal Gelegenheit, mich vorzustellen“, murrte der Botschafter. „Selbstverständlich ist auch rar bekannt, daß ein Protokoll hin und wieder durchbrochen wird. Aber ich muß gestehen.“ Er schüttelte den Kopf.

Der Yill-Dolmetscher meldete sich zu Wort.

„Sie werrrden nun legen auf Eingeweide und zu Festtafel krrriechen!“ Er deutete in den Saal.

„Eingeweide?“ Fassungslos sah der Botschafter die Leute seines Stabes an.

„Mr. P’Toi meint wohl unsere Bäuche“, vermutete Magnan. „Er verlangt lediglich, daß wir auf dem Bauch zu unseren Plätzen kriechen.“

„Zum Teufel, was gibt’s da zu grinsen, Sie Idiot!“ brüllte der Botschafter.

Magnan hörte augenblicklich auf zu lächeln und sah betroffen drein. — Spradley betrachtete die zahlreichen Orden, die seinen Bauch zierten.

„Das ist — ich habe noch nie.“

„Huldigung an Götterrr“, erklärte der Dolmetscher.

„Religion — auch das noch!“ sagte jemand.

„Nun, wenn es um religiöse Bräuche geht…“, sagte der Botschafter und sah sich unsicher um.

„Es sind ja nur ein paar hundert Meter“, tröstete ihn Magnan.

In diesem Augenblick trat Retief vor den Dolmetscher P’Toi und sagte: „Seine Exzellenz, der terranische Botschafter, wird nicht kriechen!“

„Augenblick, junger Mann“, mischte sich Spradley hastig ein. „Ich habe nichts dergleichen verlauten lassen.“

„Nicht krrriechen?“ Das Gesicht des Yill blieb unbeweglich und für die Terraner unergründlich.

„Es wäre gegen unsere religiöse Überzeugung.“

„Gegen?“

„Wir sind Jünger der Schlangen-Göttin“, erklärte Retief. „Es ist ein Sakrileg, zu kriechen.“ Er ging an dem Dolmetscher vorbei und schritt zu dem Tisch am anderen Ende des Raumes. Die Diplomaten von der Erde folgten ihm.



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