Außer Atem holte der Botschafter den jungen Retief ein, der hinter einem leeren Stuhl stand, dem brokatgedeckten Tisch gegenüber, an dem F’Kau-Kau-Kau, der Herrliche, Platz genommen hatte.

„Mr. Retief, Sie werden mich freundlicherweise nach diesem Zwischenfall aufsuchen, sobald wir Zeit haben“, zischte er. „Bis dahin erwarte ich von Ihnen, daß Sie jegliche unüberlegte Handlung unterlassen. Ich muß Ihnen wohl nicht ins Gedächtnis zurückrufen, daß ich Ihr Vorgesetzter bin.“

Magnan trat zu den beiden. „Ich gratuliere Ihnen, Retief. Sie sind schlagfertig.“

„Sind Sie nicht ganz richtig im Kopf, Magnan?“ Der Botschafter kochte. „Ich bin äußerst unzufrieden mit ihm.“

„Tja“, stotterte Magnan, „ich habe es selbstverständlich ironisch gemeint, Herr Botschafter. Natürlich fühlte auch ich mich durch Mr. Retiefs Anmaßung wie vor den Kopf geschlagen.“

Die Männer von der Erde nahmen Platz, Retief am Ende des Tisches. Die Tischplatte bestand aus grünem Holz. Es war keine Decke darüber gebreitet. Vor jedem Platz stand ein flacher Zinnteller.

Die Yill an diesem Tisch — manche in schlichtes Grau, andere in Schwarz gekleidet — musterten die Besucher schweigend. Diese Gruppe war dauernd in Bewegung. Immer wieder standen einige auf, gingen, andere kamen und setzten sich.

Die Flöten und Pfeifen des Orchesters jammerten in ohrenbetäubendem Furioso, und das Stimmengewirr der schnatternden Yill an den anderen Tischen wetteiferte mit dem Gedudel.

Ein hochgewachsener Yill in Schwarz stand nun neben dem Botschafter. Sämtliche Yill in seiner Nähe verstummten, als der Diener eine weißliche Suppe in den größten der vor Spradley stehenden Blechnäpfe goß. Der Dolmetscher blieb zögernd und abwartend hinter Spradley stehen.



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