
Als er dieses Gebiet endlich hinter sich hatte, konnte er kaum noch glauben, daß er verfolgt wurde.
Die Stunden vergingen, während Nick so rasch wie möglich weitereilte. Der eine Kampf hatte ihn kaum aufhalten können; eine schwebende Pflanze, die er schon von weitem gesehen hatte, war plötzlich herabgesunken. Zum Glück war sie nur klein gewesen; sogar so klein, daß Nicks Arme länger als ihre Nesselfäden gewesen waren. Ein rascher Schnitt mit einem der Messer hatte ausgereicht, genügend Gasblasen zu zerstören so daß die Pflanze hilflos zu Boden sank.
Nick steckte das Messer ein und marschierte weiter, wobei er sich einen Arm massierte, der mit dem Gift der Pflanze in Berührung gekommen war.
Altair stand hoch am Himmel, als er sich endlich wieder in vertrauter Umgebung befand. Er hatte früher einige Male in diesem Gebiet gejagt und erkannte es sofort wieder, obwohl es sich in der Zwischenzeit beträchtlich verändert hatte. Nick marschierte noch etwas rascher und veränderte seine Richtung ein wenig. Zum erstenmal war er davon überzeugt, daß er einen Bericht von seiner Gefangennahme würde erstatten können, aber dabei fiel ihm ein, daß er noch gar nicht darüber nachgedacht hatte, wie dieser Bericht lauten sollte. Eine genaue Schilderung seiner Erlebnisse nahm zuviel Zeit in Anspruch; viel wichtiger war, daß Fagin und die anderen sofort flohen. Andererseits mußte Nick schon eine stichhaltige Erklärung abgeben können, wenn er den Lehrer von dieser Tatsache überzeugen wollte. Er ging unwillkürlich langsamer, als er sich mit diesem Problem beschäftigte, und wurde erst durch eine Stimme, die seinen Namen rief, aus seinen Gedanken gerissen.
