Wut und Kummer stiegen in seinem Fuchskopf auf. Das Blatt, das er in der Hand hielt, war wieder eine Niete, ein Zweierpärchen und drei mittlere Karten. Er wollte gerade passen und sich endgültig geschlagen geben, als ihn eine merkwürdige Ahnung überkam. Nein, eigentlich keine Ahnung, mehr ein Gefühl. Es war eine warme Ausstrahlung, deren Quelle in seinem Beutel zu stecken schien. Versuchte sein Glücksamulett vielleicht, ihm irgend etwas mitzuteilen? Ja, das mußte es sein! Und dann wurde ihm klar, daß das Felixit auf ein ganz bestimmtes Blatt warten würde, wenn es ihm wirklich helfen wollte, um erst dann seine ganze Kraft einzusetzen, damit er diese eine Runde gewann.

Plötzlich war er sich dessen so sicher, daß er rücksichtslos alles auf sein schlechtes Blatt setzte und immer weiter erhöhte.

Er erhielt seine letzten Karten, sah sie aber gar nicht mehr an und trieb den Einsatz statt dessen noch mehr in die Höhe.

Und dann war der entscheidende Augenblick gekommen. Als Azzie sein Blatt auf den Tisch legte, stellte er fest, daß er ein weiteres Zweierpärchen zu dem ersten Pärchen dazubekommen hatte. Zwei Pärchen, wollte er zuerst sagen, bevor er begriff, daß es ein Vierling war. Kein anderer Spieler hatte ein auch nur annähernd gleichwertiges Blatt. Die anderen grollten und warfen ihre Karten weg. Der Pot, der größte der ganzen Nacht, ging an Azzie.

Neben einem Haufen Goldmünzen, Edelsteinen und den unterschiedlichsten Körperteilen bestand der Gewinn aus einem Schwert mit abgebrochener Klinge, um dessen Griff ein Damentüchlein aus roter Seide geschlungen war, und einem Paar Menschenbeinen in sehr gutem Zustand, kaum angenagt. Dazu kam noch eine beträchtliche Menge an Kleinzeug, Fingerknöchel, Gewebescheidewände und ein Satz Kniescheiben, die Azzie in Gold eintauschte.



35 из 263